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Pflege ist eine Herzensangelegenheit

Wie Pflegearbeit bei der GDA funktioniert

Die Menschen, die sich entschieden haben, in der Pflege zu arbeiten, sind ganz besondere Menschen. Sie sehen ihre täglichen Pflichten und Aufgaben nicht einfach als einen zu erledigenden Job an.

Für die Pflegerinnen und Pfleger in den Seniorenresidenzen und Wohnstiften der GDA ist ihre Arbeit immer auch eine Herzensangelegenheit. Es liegt ja ein tieferer Sinn in der Liebe und Zuneigung zum Nächsten, der die Pflegenden gerade auch in schwierigen Zeiten dazu bewegt, ihren Schutzbefohlenen zu helfen und ihnen wirklich beizustehen. Und wenn die Situation unübersichtlich und auch gefährlich wird, ist es ihnen besonders wichtig, diese menschlichste aller Haltungen, die Liebe zum Nächsten, zu bewahren. Natürlich sind die Pflegerinnen und Pfleger ebenfalls Menschen und haben ihre eigenen Sorgen und Ängste. So wie wir alle.

Gerade in einsamen Zeiten der Isolation und Quarantäne haben wir eine Demut vor genau solchen Menschen wie unseren Pflegerinnen und Pflegern, die eben nicht einfach weggehen und die Tür hinter sich zuschlagen, sondern sich weiterhin dieser großen Herausforderung stellen. Auch wenn ein einfaches Dankeschön hier eigentlich nicht ausreicht, möchten wir es an dieser Stelle trotzdem und mit einem Lächeln anbringen: herzlichen Dank!

Hygienevorschriften, Desinfektionsspender und Kommunikation

Um das Coronavirus oder eine andere Pandemie einzudämmen, steht die Hygiene im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Diese vollumfänglich und nach den bestehenden Hygienevorschriften einzuhalten, war und ist stets unser zentrales Anliegen. Ohne strikte Hygiene gibt es kein Leben. Durch die Pandemie erwachsen uns darüber hinaus täglich viele neue Aufgaben, die genau ausgeführt und überwacht werden müssen. Eine Hand greift dabei in die andere. Wir tun alles in unserer Macht Stehende und mehr, um die gesetzlichen Hygienevorschriften nicht nur umzusetzen und aufrechtzuerhalten, sondern versuchen, unsere hohen Standards darüber hinaus vorausschauend weiterzuentwickeln.

 

Besucherstopp und Kontaktvermeidung bei Quarantäne

In Quarantänezeiten gelten besondere Vorschriften, und es werden Maßnahmen getroffen, um die Ausbreitung einer Krankheit wie z. B. das Coronavirus effektiv zu verhindern. Dabei gibt es keine Abkürzungen. Es gibt keine kurzen Wege. Wir wollen und müssen allen unseren Bewohnerinnen und Bewohnern Schutz garantieren, nicht nur, weil sie zu einer Risikogruppe gehören.

Genau aus diesem Grund sind wir zu einem absoluten Betretungs- und Besucherstopp in unseren Einrichtungen gezwungen. Das ist neu. Das ist unangenehm. Die Kontaktvermeidung gilt es aber, zum jetzigen Zeitpunkt absolut und strikt aufrechtzuerhalten – und natürlich fällt uns das sehr, sehr schwer, denn Kontakt mit anderen bedeutet Nähe und Wärme. Denken Sie bitte daran: Einmal mehr den Kontakt zu vermeiden, bedeutet, einmal mehr die Gesundheit aller Mitbewohnerinnen und Mitbewohner sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten.

Kommunikation mit Bewohnern und Angehörigen

Der tägliche Austausch ist für Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige und auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter essenziell. Ohne persönliche Kommunikation gibt es langfristig keine geistige und körperliche Gesundheit. Da es zurzeit aber keinen direkten Kontakt geben darf und wir auf die Einhaltung der Distanz achten, versuchen wir alle gemeinsam, ungewöhnliche Wege zu beschreiten, um die wirklich schwierige Situation in einer Pandemie transparent und mit neuen Impulsen zu gestalten.

Jeder Mensch braucht andere Menschen. In der Interaktion mit anderen Menschen finden wir uns selbst wieder. Wir empfehlen deshalb tägliche Telefonate, Videoanrufe, Briefe, aber auch das Gespräch vom Balkon oder Fenster des Wohnstifts hinunter in den Hof, wo man den Angehörigen zuwinken kann. Auch das ist eine mögliche Kontaktaufnahme. Klein, aber manchmal mit einer großen Wirkung.

Sprechen Sie uns an, wir machen möglich, was möglich ist! Versuchen wir gemeinsam alles, um eine funktionierende Kommunikation zu etablieren, die es uns erlaubt, unseren Ängsten und Sorgen mit Liebe, Verständnis und Achtsamkeit entgegenzutreten!

Der Notfallplan

Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung und Expertise haben wir früh greifende Notfallplan-Routinen (z. B. bei einer Norovirus-Quarantäne) entwickelt. Unser bewährtes Wissen und unsere Erfahrungen mit seit Jahren funktionierenden Abläufen nutzen und optimieren wir stets weiter. Zur Ergänzung unserer Notfallpläne beachten wir neueste Entwicklungen in der Medizin und Fürsorge und aktualisieren diese grundsätzlich nach den Empfehlungen von Ärzten und Gesundheitsämtern. Im Zusammenhang mit der derzeitigen Corona-Epidemie richten wir uns stark nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts.

Das tun wir für die Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und auch für unser aller Zukunft nach Corona. Danke für Ihre aktive Mitwirkung!

Sie suchen vorübergehend oder langfristig Hilfe oder haben Fragen zur Pflegearbeit bei der GDA? Wir sind für Sie da.  Hier  finden Sie Informationen. 

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